Name / Art
Der Gemeine Flieder heißt botanisch Syringa vulgaris. Er gehört zur Familie der Ölbaumgewächse. „Rasse“ sagt man bei Pflanzen eher nicht. Besser sind: Art, Sorte oder Züchtung.

Aussehen
Gemeiner Flieder wächst als Strauch oder kleiner Baum. Er kann etwa 2 bis 7 Meter hoch werden. Die Blätter sind meist herzförmig bis eiförmig, grün und glatt.
Blüten / Farbe
Die Blüten stehen in großen Rispen. Typische Farben sind:
- helllila
- violett
- dunkelviolett
- weiß
- rosa
- manchmal auch sehr helle Züchtungen
Die Blüten duften stark und blühen meist April bis Mai, je nach Wetter auch bis Anfang Juni.
Natur / Herkunft
Der Gemeine Flieder stammt ursprünglich aus Südosteuropa und Teilen Vorderasiens. In Deutschland ist er vor allem als Gartenpflanze bekannt. Er kann aber auch verwildern, zum Beispiel an Mauern, Felsen, Bahndämmen oder trockenen Hängen.
Bedeutung für Tiere
Flieder wird von Insekten besucht. Er kann eine Bienenweide sein. Auch als dichter Strauch bietet er kleinen Tieren und Vögeln Schutz.
Achtung in der Natur
In manchen Bereichen kann Gemeiner Flieder problematisch werden, weil er sich durch Ausläufer ausbreitet und andere Pflanzen verdrängen kann. Das Bundesamt für Naturschutz bewertet ihn als invasive gebietsfremde Art in Deutschland.
Kurz gesagt
Gemeiner Flieder ist ein duftender, robuster Blütenstrauch. Seine klassische Farbe ist lila bis violett. Er wirkt romantisch und schön im Garten, kann in der freien Natur aber auch zu stark wachsen und andere Pflanzen verdrängen.
Violetter Flieder blüht im Licht,
sein Duft zieht weich durch Gartenräume.
Er hebt sein stilles Blütengesicht
und schenkt dem Mai die schönsten Träume.
Am alten Zaun steht er ganz sacht,
von Bienen leise sanft umschrieben.
Er trägt die Farbe einer Nacht
und bleibt im Herzen lange lieben.

