Die Sonne lacht für mich
Der große Reichtum unseres Lebens, das sind die kleinen Sonnenstrahlen, die jeden Tag auf unseren Weg fallen. HANS CHRISTIAN ANDERSEN
Der große Reichtum unseres Lebens, das sind die kleinen Sonnenstrahlen, die jeden Tag auf unseren Weg fallen. HANS CHRISTIAN ANDERSEN
Am Heuchelhof, im warmen Licht,steht eine Blume, blau und schlicht.Die Bergflockenblume wiegt sich sacht,als hätte sie die Sonne angelacht. Da kommt eine Hummel, schwer und rund,brummt suchend über grünem Grund.Sie taucht hinein ins Blütenmeer,der Hunger treibt sie hin und her. Sie findet Nektar, süß und fein,kriecht tief in blaue Sterne rein.An Bein und Bauch bleibt
Die Pfingstrose, naß vom Regen,steht groß im hellen Rosa da.Von der Seite glänzt die Blüte,so wunderbar, so nah. Genial ist ihre Größe,die Blätter weich und fein.Ihr Glanz, ihr ganzes Aussehen —für mich: ein stiller Sonnenschein.
Am Hauptbahnhof in Würzburg steht,ein Lauch so rund, so groß, so fein.Mit violetten Blättern wehtein stiller Glanz im Sonnenschein. Er wächst dort kräftig, stolz und schön,ein kleiner Gruß im Stadtgetriebe.Man bleibt kurz stehen, kann ihn sehn —ein Wunder voller Gartenliebe.
Herrlich ist das Wachstum,wunderbar das Blühen.Rosarote Blütenblätterleuchten hell im Grünen. Fantastisch diese Größe,so stark und voller Licht.Das Leben geht weiter —danke dir, vergiss es nicht.
Am Heuchelhof im Garten steht,ein Goldregen, der gelb aufgeht.Er ist so toll und groß gewachsen,mit Blüten, die im Sonnenlicht lachen. Er lebt und blüht in hellem Glanz,ein gelbes Wunder, wie ein Tanz.So schön gedeiht er Jahr für Jahr,voll Leben — leuchtend, wunderbar.
Von hinten glänzt das tiefe Grün,die Pfingstrose steht still und schön.In Weiß und Rosa, weich und fein,fängt sie das helle Sonnenlicht ein. Die großen Blütenblätter schweben,als würden sie ganz leise leben.Ein Hauch von Duft, ein zarter Schein —so darf der Frühling ewig sein.
Viele Blumen von Januar bis April,sie wachsen leise, doch niemals still.Sie recken die Köpfe ins zarte Licht,als flüsterten sie: „Vergiss uns nicht!“Sie gedeihen mit Mut, trotz Frost und Wind,weil Blumen kleine Wunder sind.Und wenn der Frühling lacht daneben,sind sie voll Farbe — und ganz am Leben.
Ein Blatt liegt still im Sonnenlicht,so grün, so zart, so klar.Eine Wonne, ein Wahnsinn —wie herrlich alles war. Es leuchtet, bebt und träumt dahin,als wüsste es schon mehr:Was das wohl wird, im warmen Glanz?Vielleicht ein Wundermeer.