Pfingstrose, weit und dicht
Am Heuchelhof blüht sie still,weich und fein, wie sie will. Die Pfingstrose, weit und dicht,öffnet sanft ihr Blütengesicht. Im Wind steht sie leicht und klar,so schön, so nah, so wunderbar.
Am Heuchelhof blüht sie still,weich und fein, wie sie will. Die Pfingstrose, weit und dicht,öffnet sanft ihr Blütengesicht. Im Wind steht sie leicht und klar,so schön, so nah, so wunderbar.
Leise weiße Blüt’öffnet sich dem Morgenlichtwächst still in den Wind
Grünes, längliches Blatt in Nahaufnahme Viele Wasser- oder Tautropfen auf der Oberfläche Unterschiedlich große Tropfen: feine Perlen und größere Tropfen Das Blatt verläuft diagonal und wirkt dadurch dynamisch Mittelrippe und feine Blattstrukturen sind gut sichtbar Unscharfer, dunkelgrüner Hintergrund hebt das Blatt hervor Die geringe Tiefenschärfe lenkt den Blick auf Tropfen und Struktur Stimmung: ruhig, frisch,
Skimmien leuchten weich und fein,mit vielen kleinen Blättern zart,in Rosa, Gelb und hellem Schein,so reich, so schön, so wunderbar. Sie wachsen groß in stiller Kraft,ein sanftes Bild voll Blütenglück,als hätte Farbe selbst geschafft,dem Garten Schönheit Stück für Stück.
Ein Rhododendron am Heuchelhof,in roter Farbe, kurz vorm Feuer.Er steht am langen Hals,als hätte er sich hochgereckt,um mehr Morgen zu sehen. Die Knospen sind noch fest,aber innen schiebt schon Licht.Rot sammelt sich wie Atem,wie Mut in kleinen Schichten,die gleich aufspringen dürfen. Der Wind streicht vorsichtig vorbei,macht keinen Lärm daraus.Nur dieses leise Versprechen:Ich blühe.Ich werde sichtbar.
Viburnum farreriSchneeball ohne Schnee,du stehst im Garten und wartestwie ich. Deine Knospen tragen Versprechen,weiß gedacht, nicht gefallen.Der 28. Dezember atmet grau,die Erde bleibt nackt. Kein Knirschen unter Schritten,kein leiser Frost am Rand der Zeit.Nur du, Natur im Winterkleid,das den Namen trägt, nicht das Wetter. Ach, könnte der Himmel sich erinnernan sein altes Wort aus Kälte
Im grünen Garten,Dezember hält den Atem an,steht sie auf –eine weiße Stimme im Moos. Nicht laut.Aber entschieden.Ein Lichtstrich im Gras,der sagt: Es geht weiter. Kälte weicht einen Schritt zurück,Erde erinnert sich an Wärme,unter den Wurzelnzieht der Frühling schon seine Schuhe an. Die Pflanze hebt den Kopf,trägt Zukunft auf zarten Schultern,und jedes Blatt flüstert Energie:Ich bin früher
Sie steht.Nicht laut.Nicht eilig. Eine große rote Rosé,getragen von Ruhe,offen wie ein tiefer Atemzug. In ihren Blätternschläft Zeit,sanft gefaltet,voll Gespür. Energie fließt leise,nicht drängend,sondern wissend –wie Wärme im Abendlicht. Sie verlangt nichts.Sie schenkt. Und wer sie ansieht,wird stillund stark zugleich.
Zusammengefaltet steht sie da,nur Blätter noch, kein Blühen mehr.Die Farbe ist ein leises Grün,vom Sommer bleibt ein sanfter Schimmer. Kein Duft, kein Aufbruch, keine Schau,nur Ruhe in den Adern der Pflanze.Sie weiß: Die Blüte ist nicht fort,sie hat sich nur nach innen gelegt. Im Schweigen wächst bereits der Frühling.
Ich stehe still im weißen Feld,der Stiel vom Frost umarmt,und trage in mir den Sommer,der mich einst weit geöffnet hat. Gelb war mein Lachen im Licht,braun mein Herz, voll Körner und Zeit,blau der Himmel über mir,der mich jeden Morgen grüßte. Nun hat die Sonne sich versteckt,sie geht leis hinter Wolken fort.Doch ich erinnere ihr Gesicht,warm,