myBäume + Gedicht

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Prunus – ein rotes Blatt

Der Prunus trägt sein rotes Blatt, das seine eigne Schönheit hat. Respekt und Anerkennung sind heute wichtig, ganz wichtig im Leben, denn wer sie schenkt, kann anderen Hoffnung geben. Vieles kann ich heute lernen, neue Gedanken, nah und fern. Mit offenem Herzen und wachem Blick, wächst aus Respekt ein Stück vom Glück.

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Ich schaue, atme, staune

Am Morgen strahlt die Sonne mild. Durch die Krone eines alten Baums tanzen Lichtfäden, zeichnen rote Funken auf Rinde und Blatt. Der Moment wirkt wie ein leises Gedicht: warm, nah, still. Ich schaue, atme, staune — und sehe Schönheit, die nichts fordert, nur schenkt und bleibt. Im Herz ein ruhiger heller Nachklang.

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Neues Leben

Ein einzelnes Birkenblatt,so dünn wie flüsterndes Papier,hängt noch am Zweig,als wüsste es nicht,dass der Herbst längst gegangen ist. Gold war es einmal.Jetzt trägt es Brauntöne,leicht zerknittert vom Wind,vom Frost,von der Zeit. Der Winter atmet daran vorbei.Kalter Nebel legt sich auf seine Adern,Schnee fällt —erst vorsichtig,dann schwerer,wie Erinnerungen. Manchmal löst es sich,schwebt tanzend zu Boden,ein letztes

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Äste ragen wie Erinnerungen

Ein alter, stark zurückgeschnittener Olivenbaum. Auf Rhodos und anderen griechischen Inseln können Olivenbäume mehrere hundert Jahre alt werden. Der knorrige, verwitterte Stamm wirkt fast wie eine natürliche Skulptur – ein Denkmal der Zeit in der griechischen Landschaft. Äste ragen wie Erinnerungen Ein Stamm, vom Wind gezeichnet,steht schweigend überm Meer.Jahrhunderte sind vergangen,doch seine Wurzeln tragen schwer.

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Neue Heimat, warm und fein

Am Heuchelhof im stillen Gartenstand eine Weide, alt und groß.Holzbienen liebten ihre Borken,ihr Summen klang so sanft und los. Doch schicksalhaft zerfiel der Baum,die Jahre hatten ihn besiegt.Wir mussten ihn entfernen, traurig,weil manches Holz schon gebrochen liegt. Doch vieles Holz blieb uns erhalten,als neue Heimat, warm und fein.Dort können nun die Holzbienen wohnenund weiter Teil

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Ein stiller Glanz im Sonnenschein

Am Hauptbahnhof in Würzburg steht,ein Lauch so rund, so groß, so fein.Mit violetten Blättern wehtein stiller Glanz im Sonnenschein. Er wächst dort kräftig, stolz und schön,ein kleiner Gruß im Stadtgetriebe.Man bleibt kurz stehen, kann ihn sehn —ein Wunder voller Gartenliebe.

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Sanft und klar

Bitternussblatt im Garten—wunderbar herbstlich,ein leises Gold im kühlen Licht.Es knistert wie ein altes Versprechen,das zwischen Beeten langsam spricht. Der Wind streicht drüber, sanft und klar,als wüsste er: Jetzt darfst du gehn.Du hältst noch einmal Sonne fest—und lässt sie dann im Fallen stehn. Unter dir duftet Erde dunkel,Apfel, Moos und feuchtes Gras.Ein Blatt, das bitter heißen

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Wächter aus Schatten

Am Heuchelhof steigt der Morgen leise auf,ein goldener Atem über stillen Dächern.Bäume stehen da wie Wächter aus Schatten,und plötzlich trifft sie das Licht – ganz genau. Die Kronen glühen, als hätten sie Feuer gelernt,jeder Zweig ein dünner Strich Hoffnung.Der Tau hält kurz den Himmel fest,bevor er in die Erde zurückflüstert. Ein Vogel zieht eine helle

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Herrlich weiß

Schnee im Baum,am dunklen Stamm –ein leiser Atem der Nacht. Schnee an den Ästen,sanft aufgelegt,als hätte der Himmelinnegehalten. Schnee an den Zweigen,fein wie Staub aus Licht,jeder Hauch bewahrt,jede Bewegung vergessen. Alles steht still.Die Welt spricht weiß. Ein Wunder liegt im Geäst,unschuldig, ruhig,wunderbarer Schnee.

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