Geschützt: 2. Kapitel: ‚Im weißen Zimmer‘ von Vincent Vélano
Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.
Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.
Am Karfreitag liegt Stille im Land,sanft ruht der Tag in Gottes Hand.Die Straßen werden leiser nun,als wollte selbst die Erde ruhn. In Kaufhäusern, in Licht und Klang,zieht schon der Osterschimmer lang.Die Menschen sammeln sich und schauen,um Freude, Farben aufzubauen. Sie tragen Hoffnung in den Händen,als könnte sich das Dunkel wenden.Ein Lächeln wächst von Stand zu
Die Gartenhyazinthe steht im Licht,voll Leben, Kraft und Zuversicht.Sie trägt den Frühling Blatt für Blatt,weil jedes Herz noch Hoffnung hat. Ein Glas, halb voll, so schaut sie hin,mit Sonnenmut und hellem Sinn.Sie sagt ganz leise: Sieh nur her,das Leben schenkt uns täglich mehr. Mit 64, da blüht noch viel,noch Wärme, Freude und Gefühl.Ein ordentliches Alter,
Die Weide im Garten, so zart und so fein,trägt gelbes Gespinst im Morgenschein.Wie leise Fäden im frischen Licht,tanzt Freude im Wind auf ihrem Gesicht. Sie streckt ihre Zweige dem Tage entgegen,als wollte sie Sonne und Wärme bewegen.Ein Flimmern, ein Leuchten, ein stilles Verstehen,als könnte man Hoffnung im Blühen sehen. So steht sie voll Freude im
Kalt fällt der Regenauf die stillen Gämswurzen,als hätte der Aprilseinen Winter nicht vergessen. Der Wind kommt scharf,zerrt an Stängeln, Blättern und Mut,und in den Hängen steht das Lebenmit gesenktem Kopf und offener Brust. Ein Skrupel geht mit,leise, rau und ungefragt,als würde jede Böe prüfen,was in uns standhält und was verzagt. Doch die Gämswurzen weichen nicht.Sie
Im leichten Wind,ein Flüstern aus Blüten,rötlich wie ein leiser Abend,noch bevor der Tag vergeht. Die Sonne streiftdie zarten Blätter,lässt sie glühen,als hätten sie das Licht getrunken. Jeder Zweig ein Atem,jeder Schatten ein Vers,und zwischen ihnenliegt ein stilles Versprechen. Für einen Moment nursteht die Zeit still,im roten Leuchten der Blüten,die fallen –wie Gedanken,die bleiben.
Im ersten Licht des Morgensöffnet sich die Pfingstrose still.Hellbraune Blätter erzählen vom Gestern,grüne Blätter träumen vom Heute.Zwischen beidenruht ihre zarte Schönheitwie ein leiser Gruß an den Tag.
Alles Neueist ein Anfang. Vieles lief schief.Das war schwer. Trotzdem ist ein neuer Startsehr wertvoll. Ich sehe neu.Ich denke neu.Ich gehe neu. Eine neue Perspektivekann gut tun. Der Neustart ist unbekannt.Und doch ist er wünschenswert. Ich gehe langsam weiter.Schritt für Schritt. Der Anfang ist da.Und ich bin auch da.
Die Forsythie steht am Morgenrand,mit gelbem Leuchten übers Land.Wie kleine Sonnen blüht sie still,weil sie den neuen Tag begrüßen will. Ihr Gold strahlt warm im frühen Licht,als ob der Himmel zu ihr spricht.Dazwischen wachsen zart und kleingrüne Blätter ins Leuchten hinein. Sie hält den Tag schon vor sich auf,ganz ruhig nimmt er seinen Lauf.Ein neuer Morgen, weich und klar,und Frühling wird nun langsam wahr.