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Zu einem Atem zwischen den Jahren

Schnee ruht auf Zweigen,als hätte die Zeit sich gesetzt.Er ist Gewicht und Schutz zugleich,Stille, die sichtbar wird. Er sagt: Halt an.Beug dich, aber brich nicht.Unter der Last wächst Geduld,unter der Kälte sammelt sich Kraft. Wozu führt das?Zu Ruhe.Zu einem Atem zwischen den Jahren.Zu neuem Grün, das warten gelernt hat.

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Tropfen im Frost

Ein Tropfen hält den Atem an,der Frost zieht leise Kreise.Im Glas der Kälte wachsen Blasen,groß wie Gedanken, rund und weiß. Sie stehen still und sprechen nicht,doch tragen sie das Zittern der Luft.Zeit gefriert in klaren Kuppeln,ein Staunen bleibt im dünnen Licht. Kein Fallen mehr, kein Fließen jetzt —nur Schweigen, das sich wölbt und hält.Im Tropfen

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Wie ein Versprechen

Viel Orange liegt im Morgen,als hätte die Nacht ihr Herz geöffnet.Die Häuser halten den Atem,die Wege hören zu. Ein Licht geht langsam auf,nicht laut, nicht eilig—es breitet sich auswie ein Versprechen,das niemand einfordert. Die Dächer werden warm,die Fenster wach.Ein Vogel setzt einen Punktin den Himmel. Wunderbar ist dieser Anblick,weil er nichts beweisen will.Er sagt nur:Hier

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Winterpause in Winterhausen

Zwischen Lichterglanz und Atemfrost,steht der Markt im Winterschmuck,ein Duft von Mandeln, warm und süß,zieht durch den Abend – Stück für Stück. Der Nikolaus mit rotem Hut,lächelt still und freundlich mild,Kinderaugen glänzen hell,so warm wie ein gemaltes Bild. Die Stände flüstern Weihnachtsklang,mit Holz, mit Sternen, Zimt und Zeit,hier wird der Winter still und schön,und Herzen werden

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Erster Advent

Ein Sonntag, still im kalten Wind,die Kerze flackert, sanft und lind.Der Winter atmet tief und leis,ein Hoffnungslied aus Schnee und Eis. In dieser Zeit, so groß, so klein,darf Frieden unser Atem sein.Nicht Krieg, nicht Wut, nicht kalter Zorn –ein neuer Anfang wird geboren. Gesundheit ströme in die Welt,zu jedem Herz, das Hilfe hält.Wo Krankheit saß

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Woher kommt der Name „Deutschland“?

Der Name Deutschland kommt vom Wort „diutisc“ (althochdeutsch), was „zum Volk gehörend“ bedeutet.Früher sagte man „diutisk lant“, also „Land des Volkes“. Daraus wurden später „Teutschland“, „Deutschland“ und schließlich Deutschland. Warum entstand Deutschland als Staat? (Ursachen) Deutschland war viele Jahrhunderte kein einheitliches Land, sondern ein Gebiet mit vielen Fürsten, Königreichen und Städten. Wichtige Schritte zur Entstehung

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Weihnachtsmarkt in Giebelstadt Unter den Linden 

Für Menschen mit Aphasie Der Weihnachtsmarkt in Giebelstadt war in diesem Jahr etwas ganz Besonderes. Die alten Linden wirkten wie schützende Arme über dem Platz. Unter ihnen stand ein großer, hell geschmückter Weihnachtsbaum mit warm leuchtenden Kerzen. Die Buden rochen nach gebrannten Mandeln, Glühwein und frischem Gebäck. Kinder liefen lachend herum, mit roten, fröhlichen Gesichtern.

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Wal- und Haselnuss

Walnuss schwer, mit runzligem Kleid,verbirgt ihr Gold in stiller Zeit.Ein Knacken nur – und schon beginntder Duft, der mild den Winter findet. Haselnuss rund, so zart und fein,passt warm in Hand und Herz hinein.Ihr Kern, so weich, ihr Biss so klar –ein kleines Wunder, einfach da. Wie gut, dass beide wachsen dürfen,in Gärten, Wäldern, zwischen

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Wenn die Erde aufwacht

Im Osten hebt sich still das Licht,so zart, als wolle es noch fragen.Die Nacht zieht leise ihr Gesichtzurück in kühle Schattenlagen. Die Erde atmet — tief und warm,noch träumt sie unter Nebelschleiern.Die Luft wird weich, nimmt neuen Charm,beginnt, die Welt in Rot zu feiern. Staub und feinste Wasserhautschweben tanzend durch die Räume.Sie brechen Licht —

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Am Heuchelhof – Nebel, plötzlich Sonne

Der Morgen atmet still und sacht,der Nebel ruht auf Wegen.Die Dächer träumen, feucht und matt,vom nächtlich leisen Regen. Kein Laut, nur Grau, das alles hält,verwischt die Grenzen, leise.Die Stadt ist fern, die Zeit zerschellt,in Nebels milder Weise. Doch plötzlich – wie ein goldner Schlag,durchbricht ein Strahl die Stille.Die Sonne steigt, der Himmel wagtsein leuchtend stilles

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