
2026 wird uns vermutlich nicht retten.
Aber es kann uns zurückführen:
- zu Zuhören statt Zuschreien, ich erinnere an mein zuhören in Veranstaltungen
- zu Verantwortung statt Schuldzuweisung, ich erinnere an mich
- zu Menschlichkeit statt Machtfantasie, ich erinner an mich
Wenn das gelingt, ist 2026 kein verlorenes Jahr – sondern ein bewusstes Jahr.
Ich wünsche euch ein friedliches Jahr 2026.
Deutschland – zwischen Stabilisierung und Zumutung
Deutschland steht 2026 vor drei Spannungsfeldern:
- Politik: Weniger große Visionen, mehr Reparaturbetrieb. Vertrauen wird wichtiger als Tempo. Wer erklärt, warumetwas nötig ist, gewinnt.
- Gesellschaft: Ermüdung nach Krisenjahren – Inflation, Migration, Klima. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach Verlässlichkeit.
- Chance: Lokale Lösungen, Kommunen, Zivilgesellschaft. Demokratie „von unten“ gewinnt an Bedeutung.
Tendenz: Kein Umbruch, aber ein leiser Neustart – wenn Dialog gelingt.
Weltpolitik – fragile Ordnung, neue Pole
Die internationale Lage bleibt angespannt, aber nicht statisch:
- Großmächte: Konkurrenz statt Kooperation bleibt Normalzustand.
- Regionale Konflikte: Keine schnellen Lösungen, aber punktuelle Waffenruhen möglich.
- Globale Institutionen: Die Vereinten Nationen (United Nations) bleiben schwach – aber unverzichtbar.
Tendenz: Weniger Illusionen, mehr Realpolitik. Stabilität entsteht regional, nicht global.
Frieden – kein großer Durchbruch, aber kleine Fenster
Der große Frieden ist 2026 unwahrscheinlich. Doch:
- Lokale Deeskalationen sind möglich
- Zivile Initiativen, Städtepartnerschaften, Kultur, Bildung gewinnen Gewicht
- Frieden wird praktisch, nicht pathetisch
Tendenz: Frieden entsteht nicht durch Verträge allein, sondern durch Beharrlichkeit im Kleinen.

