myBäume + Gedicht

Herrlich weiß

Schnee im Baum,am dunklen Stamm –ein leiser Atem der Nacht. Schnee an den Ästen,sanft aufgelegt,als hätte der Himmelinnegehalten. Schnee an den Zweigen,fein wie Staub aus Licht,jeder Hauch bewahrt,jede Bewegung vergessen. Alles steht still.Die Welt spricht weiß. Ein Wunder liegt im Geäst,unschuldig, ruhig,wunderbarer Schnee.

myFilm

Aphasie eine Stimme geben

„Ich bin dankbar, dass ich mit der OP und der Aphasie, nun wieder lebe!“ Aphasie – die Sprachstörung mit vielen Gesichtern Berührungspunkte, Gedanken und Erfahrungen aus drei Blickwinkeln – Matthias R., Beate St. und Markus H.-M. erzählen aus aphasischer, Angehörigen- und Therapiesicht. (2022)

myBild

Schnee am Heuchelhof

Der Heuchelhof hält den Atem an, viel Schnee liegt schwer auf Wegen und Bäumen. Weiß drückt auf Dächer, auf Zeit und Gedanken, doch in der Stille sammelt sich Kraft. Der Schnee hat Gewicht, aber auch Geduld. Er deckt zu, damit darunter Neues ruht. Jeder Schritt im Knirschen ist ein leiser Widerstand. Jeder Atem eine Erinnerung:

myBäume + Gedicht

Ein Zweig im Schnee – Heuchelhof

Ein Zweig, ganz still, im schweren Weiß,die Stadt hält den Atem an.Der Heuchelhof liegt weich gebettet,als hätte der Himmel verziehen,was laut war, was eilte. Schnee fällt dicht wie vergessene Worte,legt sich auf Dächer, auf Wege, auf Zeit.Der Zweig trägt mehr, als er sollte,beugt sich –doch bricht nicht. Würzburg schweigt für einen Moment,Straßen werden zu Spuren,Licht

myAphasie, myTerra

2026 ein gutes – neues – bewusstes Jahr!

2026 wird uns vermutlich nicht retten.Aber es kann uns zurückführen: Wenn das gelingt, ist 2026 kein verlorenes Jahr – sondern ein bewusstes Jahr. Ich wünsche euch ein friedliches Jahr 2026. Deutschland – zwischen Stabilisierung und Zumutung Deutschland steht 2026 vor drei Spannungsfeldern: Tendenz: Kein Umbruch, aber ein leiser Neustart – wenn Dialog gelingt. Weltpolitik – fragile Ordnung,

myBlume + Gedicht

Schneeball ohne Schnee

Viburnum farreriSchneeball ohne Schnee,du stehst im Garten und wartestwie ich. Deine Knospen tragen Versprechen,weiß gedacht, nicht gefallen.Der 28. Dezember atmet grau,die Erde bleibt nackt. Kein Knirschen unter Schritten,kein leiser Frost am Rand der Zeit.Nur du, Natur im Winterkleid,das den Namen trägt, nicht das Wetter. Ach, könnte der Himmel sich erinnernan sein altes Wort aus Kälte

myTerra

Kraft unter dem Zelt

Im Rund von Zirkus Krone bebt der Boden vor Staunen,Männer mit Muskeln wie aus Erz geformt.Hände greifen Luft, stemmen die Welt,reine Kraft, die ruhig und lächelnd wird. Adern singen, Schultern glänzen,Gewichte schweigen – sie haben verloren.Ein Atemzug, ein Blick, ein Halt:Der Mensch erhebt sich über das Maß. Dann: Motoren im Zirkusball.Donner aus Stahl, kreisende Sterne.Reifen küssen Metall

myBäume + Gedicht

Rundlicht

In der Lampe wachsen Pflanzen,rund und mächtig ihre Form.Blätter ruhen wie Gedanken,still gehalten, warm umschlossen. Ein grüner Atem füllt das Glas,kein Wind, doch lebendig.Kreise tragen Kraft und Zeit,als wüsste das Licht,wie Wachstum sich schützt. Still stehen sie da –nicht klein, nicht zart,sondern gesammelt,bereit.

myTerra

Zu einem Atem zwischen den Jahren

Schnee ruht auf Zweigen,als hätte die Zeit sich gesetzt.Er ist Gewicht und Schutz zugleich,Stille, die sichtbar wird. Er sagt: Halt an.Beug dich, aber brich nicht.Unter der Last wächst Geduld,unter der Kälte sammelt sich Kraft. Wozu führt das?Zu Ruhe.Zu einem Atem zwischen den Jahren.Zu neuem Grün, das warten gelernt hat.

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