Alles Große beginnt im stillen Werden
Ein kräftiges Rot erhebt sich still,voll Lebensmut und warmer Kraft.Es wächst dem Licht mit sicherem Willen entgegen,herrlich und wunderbar in seiner stillen Pracht.Jedes Blatt erzählt vom Werden,jede Blüte trägt den Atem neuer Zeit. Aus zarter Knospe wird erfülltes Leben,behutsam, geduldig und doch voller Glanz.Sein Wachsen schenkt dem Herzen Hoffnung,seine Entwicklung erinnert an den Wandel des
Gold auf allen Wegen
Auf einem gelben Blütenblattsitzt eine Honigbiene leis und satt.„Honig, Honig“, summt sie sacht,bis jeder Kelch ihr Lächeln macht. Jetzt bist du im Bereich des Werdens,im stillen Kreislauf dieser Erden.Sie zupft und zupft den Blütensegen,und schenkt uns Gold auf allen Wegen.
So ruhig wie das Meer
Ich mag das Blau der Hortensien sehr,so tief wie Himmel, so ruhig wie das Meer.In ihren Blüten wohnt stille Energie,sie schenken mir Kraft und Harmonie. Ihr leuchtendes Blau macht mein Herz froh,es flüstert von Achtsamkeit irgendwo.Wenn ich die Hortensien im Garten seh‘,fühl‘ ich Frieden und Glück in meiner Näh‘.
Wie ein Tanz
Am Heuchelhof steht der Strauch so weich,fast weibisch zart im Abendreich.Noch trägt er seinen großen Glanz,im Dunkel wirkt er wie ein Tanz. Die Nacht fragt leise: „Ewiglich?“Der Strauch antwortet tröstend nicht.Doch in dem Licht, das ihn umgibt,spürt man, dass Schönheit weiterlebt.
Ich bin ICH
ICH bin ist ein Mensch, der sich trotz eines Schlaganfalls mit Aphasie und Krebs nie aufgegeben hat. Mit Geduld und Ausdauer arbeitet er täglich daran, Sprache, Kommunikation und Ausdruck weiterzuentwickeln. Besonders faszinieren ihn Literatur, Philosophie und die Kunst des respektvollen Miteinanders. Große Freude findet er im Schreiben von Romanen, in denen menschliche Schicksale, Spannung und
Neue Heimat, warm und fein
Am Heuchelhof im stillen Gartenstand eine Weide, alt und groß.Holzbienen liebten ihre Borken,ihr Summen klang so sanft und los. Doch schicksalhaft zerfiel der Baum,die Jahre hatten ihn besiegt.Wir mussten ihn entfernen, traurig,weil manches Holz schon gebrochen liegt. Doch vieles Holz blieb uns erhalten,als neue Heimat, warm und fein.Dort können nun die Holzbienen wohnenund weiter Teil









